Aging and Self-Realization

Cultural Narratives about Later Life

Dominant cultural narratives about later life dismiss the value senior citizen hold for society. In her cultural-philosophical critique, Hanne Laceulle outlines counter narratives that acknowledge both potentials and vulnerabilities of later life. She draws on the rich philosophical tradition of thought about self-realization and explores the significance of ethical concepts essential to the process of growing old such as autonomy, authenticity and virtue. These counter narratives aim to support older individuals in their search for a meaningful age identity, while they make society recognize its senior members as valued participants and moral agents of their own lives.

Autorin ist Hanne Laceulle

Hanne Laceulle (PhD), born in 1975, obtained her doctorate „cum laude“ at the University of Humanistic Studies in Utrecht, the Netherlands, where she currently works as an Assistant Professor of Philosophy of Life Course and Art of Living. In 2017, she received the European Network in Aging Studies (ENAS) award for the best PhD thesis.

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Imagining Ageing

Representation of Age and Ageing in the Anglophone Literature

What do literary texts tell us about growing old? The essays in this volume introduce and explore representations of ageing and old age in canonical works of English-language literature from the perspective of US-American culture. The contributors take a look at texts by William Shakespeare, J.M. Coetzee, Seamus Heaney, Alice Munro, and Ian McEwan and suggest solutions to the challenges that come with the current demographic change brought about by ageing Western populations.

Herausgeberin ist Carmen Concilio

Carmen Concilio (Prof.), born in 1966, teaches English and Postcolonial Literature at the University of Turin, Italy. She was a student of Claudio Gorlier, the first Italian Chair of Postcolonial Literature in English. She specialized in the field of Canadian, Indian, Australian and South African Literature and received the Faculty Enrichment Programme award from the Canadian Government in 2009.

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Was, wo und wie Senioren morgen essen möchten

Die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung steigt und die Gesellschaft wird zunehmend älter: 2050 werden etwa 9,9 Mio. Menschen über 80 Jahre sein – 2015 waren es 4,7 Mio. Gleichzeitig wünschen sich viele Hochbetagte, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben – und damit auch sich nach eigenen Vorlieben zu ernähren. Was sich Senioren für ihre künftige Ernährung und Ernährungsversorgung wünschen und wie Dienstleister diesen Vorstellungen gerecht werden können, war bisher nicht bekannt. Diese Fragen stehen im Fokus einer Studie des Instituts für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), gefördert durch die Karl-Düsterberg-Stiftung. Weiterlesen

Junge Forscher über das Alter(n)

Alternsforscher und GRADE Center Aging laden zu einer Vortragsveranstaltung mit Nachwuchswissenschaftlern.

FRANKFURT. Deutschland ist eine alternde Gesellschaft. Aber nicht nur die Zahl älterer Menschen und ihre Lebenserwartung wachsen, sondern erfreulicherweise auch die Zahl derer, die rund um dieses Phänomen forschen. Dies gilt auch für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Goethe-Universität, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Über ihre Projekte und Ideen gibt eine öffentliche Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Nachwuchs in der Alternsforschung“ Aufschluss, die am Montag, 4. Juni um 18:30 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt Römerberg 9 stattfindet. Dazu laden das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) und das neu gegründete GRADE Center Aging gemeinsam ein. Weiterlesen

Hilfe suchen, Hilfe geben in Heimwerkermärkten

Cathy Parker und Philippa Ward haben sich in ihrem Artikel „An analysis of role adoptions and scripts during customer-to-customer encounters“ aus dem Jahre 2000 mit der Frage beschäftigt, welche Beziehungsmuster festzustellen sind, wenn man in Heimwerkermärkten, speziell den Gartenbereich betreffend, darauf achtet, wer von den Kunden Hilfe sucht und wer von den Kunden Hilfe anbieten.

Ihre Forschung hat dabei vier Typen identifiziert:

  1. den reaktiven Hilfesucher, der nicht explizit-direkt, sondern durch Gesten der Hilflosigkeit anzeigt, daß er in einer Situation der Ratlosigkeit und Hilfebedürftigkeit steckt,
  2. den proaktiven Hilfesucher, der von sich aus andere Kunden anspricht, wenn er Probleme hat,
  3. den reaktiven Hilfegeber, der sich gerne als Experte anbietet, sofern er dementsprechend angesprochen wird, und
  4. den proaktiven Hilfegeber, der von sich aus die Initiative ergreift, mitunter auch unerwünscht, um seine Expertise weiterzugeben.

Im Rahmen des Fachblogs „Seniorenkonsum“ ist nun bemerkenswert, daß es sich bei Probanden für alle vier Typen überwiegend um ältere Personen im Ruhestand handelte.