Wenn ich einmal in Rente bin…

Wie viele und welche Menschen planen, im Ruhestand weiter zu arbeiten, und warum Frauen so selten mehr verdienen als ihr Partner, lesen Sie in der neuen Ausgabe von „Demografische Forschung Aus Erster Hand“.

Die Ausgabe 1/2020 von „Demografische Forschung Aus Erster Hand“ ist erschienen. Weiterlesen

Der Notstands-Staat

Ob all die drastischen politischen Massnahmen angesichts der Corona-Pandemie richtig waren, werden wir eines Tages wissen. Aber das spielt zurzeit auch keine Rolle, denn der Staat im Ausnahmezustand weiss die Mehrheit seiner Bürger hinter sich. Was bedeutet das für die Zukunft?

Ein Beitrag von Hans Ulrich Gumbrecht in der NZZ.

Rente in Deutschland: Gut leben im Alter

Wie viel sollten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland vorsorgen? Dazu gibt es ganz unterschiedliche Empfehlungen. Christian Dudel und Kollegen untersuchten bestehende Sicherungsziele und rechneten selbst. Sie kommen zum Schluss: mindestens 88 Prozent des letzten Nettoeinkommens sind nötig, um den Lebensstandard zu sichern. Weiterlesen

Die stille Generation 60 plus

Ältere Menschen beschweren sich nicht mehr: Gemeinsame Studie von PHWT und der britischen Elite-Universität in Oxford erforscht Gründe

Vechta. Alte Menschen beschweren sich kaum mehr. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Studie, die die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz (PHWT) gemeinsam mit der britischen Elite-Universität in Oxford durchgeführt hat. Die Befragten machten die schlechtesten Erfahrungen in den Branchen Telefon und Mobilfunk, Internet und Handel. In der bundesweiten Studie „Die stille Generation 60plus?“ wurde erforscht, wer wann und warum reklamiert oder sich beschwert. Weiterlesen

Ruhestand im Globalen Süden

Hoffnung auf ein besseres Leben im Rentnerparadies: Globale Ungleichheiten führen zu Ruhestandsmigration aus wohlhabenden Industrieländern in wirtschaftlich schwächere Länder – Internationale Konferenz diskutiert aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

Das Phänomen ist nicht unbedingt neu, aber es breitet sich aus, zumindest geographisch: die Ruhestandsmigration. Seit den 1980er-Jahren zieht es deutsche Rentnerinnen und Rentner in den Mittelmeerraum, vor allem nach Spanien, um dort den Lebensabend zu verbringen. Der Grund für diese Auswanderer ist oft das bessere Wetter und eine schöne Umgebung. Seit einiger Zeit verlagert sich die Auswanderung von Ruheständlern allerdings zunehmend ins außereuropäische Ausland und ganz besonders in die Länder des Globalen Südens. „Viele Rentnerinnen und Rentner erhoffen sich von dem Umzug in ein Land mit geringeren Lebenshaltungskosten wie zum Beispiel Thailand ein besseres Leben. Die Rechnung geht aber häufig nicht auf. Viele sind mit erheblichen Problemen konfrontiert“, sagt Prof. Dr. Cornelia Schweppe von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die Sozialpädagogin erforscht mit ihrem Team die sozialen Bedingungen und Herausforderungen des Alterns und alter Menschen in grenzübergreifenden Zusammenhängen und veranstaltet am 12. und 13. März eine internationale Tagung zur Ruhestandsmigration vom Globalen Norden in den Globalen Süden. Weiterlesen

Wissenschaft für die Älteren. Und umgekehrt?

4. bis 6. März 2020, Frankfurt a. M.: Jahrestagung „Vom Wert der Wissenschaft für die Weiterbildung Älterer. Und umgekehrt?“

Die Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere (BAG WiWA) beschäftigt sich mit der Frage, was Wissenschaftlichkeit im Rahmen des Seniorenstudiums bedeutet und welche Rolle Wissenschaft für die Organisation von Lern- und Bildungsprozessen Älterer spielt. Außerdem soll die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit betrachtet werden, um auszuloten, welche Wirkung ältere Studierende auf das Lernen an den Hochschulen und auf die Gesellschaft haben (zur Veranstaltung).