20 Millionen Ältere ohne Digitalisierung?

Bleiben 20 Millionen ältere Menschen bei der Digitalisierung außen vor?

Der Bremer Informatikprofessor Herbert Kubicek legt neue Forschungsergebnisse zur Alterslücke und einen Masterplan vor. In einem gerade zusammen mit Barbara Lippa veröffentlichten Buch erinnert er an die Tatsache, dass sehr viel weniger ältere Menschen als jüngere das Internet nutzen und rechnet vor, dass von den über 70-Jährigen in absoluten Zahlen mehr als 10 Millionen das Internet noch nie genutzt haben. Besorgniserregend sei dabei, dass sich der Abstand zwischen den Nutzungsquoten der Jungen und Alten, die sogenannte Alterslücke, seit 2001 in dieser Altersgruppe nicht verringert hat. Bisherige Maßnahmen haben also offensichtlich nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Weiterlesen

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Frauen nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer

Frauen haben nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer – Abstand bei gesetzlicher Rente geringer als bei betrieblicher Vorsorge

Bei der Altersversorgung haben Frauen das Nachsehen: Der „Gender Pension Gap“ liegt bei 53 Prozent, zeigt ein neuer Report des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Weiterlesen

Mut zum Altern

Wie das Alter seine eigene Würde entfalten kann. Gespräche und Betrachtungen

Ist Alter(n) die Höchststrafe in unserer auf jung geschminkten Kultur? Das suggeriert zumindest eine Bezeichnungspraxis, die das Wort »alt« vermeidet und stattdessen von »Best Agern« oder der »Generation 50 plus« spricht. Auch Themen wie Langsamkeit und Zurücknahme haben im gesellschaftlich-kulturellen Leben wenig Platz und Wert. Die älteren Menschen selbst haben das Credo längst verinnerlicht: sich permanent weiter »fit« für das gesellschaftliche Leben halten. Im Modus der Aktivität wird versucht, das Alter auf Abstand zu halten. Weiterlesen

Die munteren Neunzigjährigen

Sind Lebenswille und Optimismus der Schlüssel zu einem langen Leben in weitgehender Selbstbestimmung?

Diesen Schluss lässt ein einzigartiges Forschungsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zu. Wissenschaftler untersuchten, welche Bedingungen und Chancen zu einem langen Leben in weitgehender Selbstbestimmung beitragen. Dabei ging es vor allem darum, die Situation von Hochbetagten zu verstehen, die gerade keine akute medizinische Versorgung erhalten oder in betreuten Einrichtungen leben. Zielsetzung war es zu untersuchen, welche Besonderheiten und Verhaltensweisen die Gesundheit und Lebensqualität von überdurchschnittlich aktiven älteren Menschen kennzeichnen. Weiterlesen

grauwert

Termine, Vorträge und Veröffentlichungen von Mathias Knigge, grauwert

  • Kultur im Design für Alle: Mehrwerte für unterschiedlichste Zielgruppen – Fachartikel von ­Mathias Knigge im Magazin ‚Kulturräume‘ des. Kompetenz­zentrums für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (Kubia) – 4 / 2017
  • Ältere Kunden wollen keine Seniorenprodukte – Experten-Interview mit ­Mathias Knigge zur Frage, wie klug gestaltetes Design unsichtbar unterstützt kann. Fachmagazin für Kommunikation und Medien W&V – 9 / 2016
  • Nennt uns bloß nicht Senioren! – Radiofeature von Johannes Zuber auf Deutschlandradio Kultur (Zeitfragen) über ältere Konsumenten und die Arbeit von grauwert – DRadio – www.deutschlandradiokultur.de
  • Design für Alle: attraktiv und hilfreich – Veröffentlichung mit Überblick, wie Veränderungen in Zukunft erfolgreich umgesetzt werden können – Fachzeitschrift Angewandte GERONTOLOGIE Appliquée, Hogrefe Verlag

Inklusion als Wirtschaftsfaktor

Vortrag auf Mainzer Designgesprächen

Seit 2002 beschäftigt sich die Symposiumsreihe Mainzer Designgespräche mit relevanten Fragestellungen der Profession. Mit dem jährlich wechselnden Themenschwerpunkt werden zeitgenössische sowie fachübergreifende Aspekte in den Mittelpunkt gerückt und von mehreren Experten vorgestellt. Auf den diesjährigen Mainzer Designgesprächen stellte Mathias Knigge das Konzept Design für Alle vor. Er zeigte, welches Potenzial in ästhetisch ansprechenden Produkten liegt, die die Diversität möglicher Nutzer schon von Anfang an berücksichtigen. Tom Bieling vom Design Research Lab der UdK Berlin ergänzte durch Aspekte aus der Forschung.

Dem Designforum Rheinland-Pfalz (descom) liegt besonders am Austausch von ausgewiesenen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Design, um die wirtschaftlichen Vorteile einer strategischen Ausrichtung in diesem Sinne zu diskutieren.

Mehr unter www.descom.de/projekte/mainzer-designgespraeche