Hilfe suchen, Hilfe geben in Heimwerkermärkten

Cathy Parker und Philippa Ward haben sich in ihrem Artikel „An analysis of role adoptions and scripts during customer-to-customer encounters“ aus dem Jahre 2000 mit der Frage beschäftigt, welche Beziehungsmuster festzustellen sind, wenn man in Heimwerkermärkten, speziell den Gartenbereich betreffend, darauf achtet, wer von den Kunden Hilfe sucht und wer von den Kunden Hilfe anbieten.

Ihre Forschung hat dabei vier Typen identifiziert:

  1. den reaktiven Hilfesucher, der nicht explizit-direkt, sondern durch Gesten der Hilflosigkeit anzeigt, daß er in einer Situation der Ratlosigkeit und Hilfebedürftigkeit steckt,
  2. den proaktiven Hilfesucher, der von sich aus andere Kunden anspricht, wenn er Probleme hat,
  3. den reaktiven Hilfegeber, der sich gerne als Experte anbietet, sofern er dementsprechend angesprochen wird, und
  4. den proaktiven Hilfegeber, der von sich aus die Initiative ergreift, mitunter auch unerwünscht, um seine Expertise weiterzugeben.

Im Rahmen des Fachblogs „Seniorenkonsum“ ist nun bemerkenswert, daß es sich bei Probanden für alle vier Typen überwiegend um ältere Personen im Ruhestand handelte.

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Tipps für Sicherheit und Fahrspaß mit dem Elektrorad

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gibt Tipps für Sicherheit und Fahrspaß mit dem Elektrorad

„Klimafreundlich unterwegs mit dem Elektrorad“ – damit Sicherheit und Fahrspaß nicht auf der Strecke bleiben, liefert das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW die richtigen Tipps.

www.mehrwert.nrw

Startschuss für „Mein Laden 55 plus“

IT-Unterstützung für ältere Menschen

Die roten Äpfel aus Südtirol oder die grünen aus Deutschland? An der Fleischtheke den Schweinebraten per Zoom anschauen oder lieber die Rinderrouladen im Sonderangebot? Von zu Hause aus den Einkauf miterleben: In teilnehmenden Supermärkten machen Einkaufswagen mit digitalen Video-Technologien das Einkaufserlebnis für zu Hause gebliebene Seniorinnen und Senioren erlebbar. Die FernUniversität in Hagen baut eine neue, interdisziplinäre Forschungsgruppe auf, um IT-Unterstützung für ältere Menschen im Alltag zu entwickeln. Im Projekt „Mein Laden 55 plus“ wird die Interaktion beim Einkaufen mit Hilfe digitaler Technik erprobt. Weiterlesen

Seniorenuniversität Lichtenberg (Berlin)

Die Seniorenuniversität findet jährlich statt und wird von allen Lichtenberger Hochschulen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung referieren besonders für neugierige Menschen des dritten Lebensalters zu ausgesuchten Themen ihrer Fachgebiete und führen in aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Themenfelder ein. Lichtenberg setzt damit als bedeutender Hochschulstandort ein Zeichen für eine generationenübergreifende Bildung. Beigefügt ist eine Übersicht über das Angebot im April und Mai 2018.

Programm

Mut zum Altern

Wie das Alter seine eigene Würde entfalten kann. Gespräche und Betrachtungen

Ist Alter(n) die Höchststrafe in unserer auf jung geschminkten Kultur? Das suggeriert zumindest eine Bezeichnungspraxis, die das Wort »alt« vermeidet und stattdessen von »Best Agern« oder der »Generation 50 plus« spricht. Auch Themen wie Langsamkeit und Zurücknahme haben im gesellschaftlich-kulturellen Leben wenig Platz und Wert. Die älteren Menschen selbst haben das Credo längst verinnerlicht: sich permanent weiter »fit« für das gesellschaftliche Leben halten. Im Modus der Aktivität wird versucht, das Alter auf Abstand zu halten.

Cornelia Behnke ermuntert zu einer Kehrtwende: Damit das Alter seine eigene Macht und Würde entfalten kann, ist es nötig, dass die Alten sich trauen, alt zu sein!

Hier der Link zur Verlagsseite.

Tagung“ Altern als Aufgabe“

Vertreter aus Wissenschaft und Praxis diskutieren individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen

Das Altern als vielfältige Herausforderung sowohl für Individuen als auch die Gesellschaft steht im Mittelpunkt einer Tagung, zu der das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg vom 7. bis 9. März 2018 einlädt. Vertreter verschiedener Disziplinen beschäftigen sich mit dem Altern als Gegenstand von Hoffnungen, Ängsten und Wünschen sowie von politischen Regulierungen und sozialen Vorgaben. Die Tagung „Altern als Aufgabe. Interdisziplinäre Perspektiven auf die imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns“ richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an Wohlfahrtsverbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die mit konzeptionellen Fragen in diesem Bereich befasst sind. Zum Programm gehören auch zwei öffentliche Podiumsdiskussionen. Weiterlesen

Was es bedeutet, im Dorf alt zu werden

Tagung „Hochaltrige im Dorf“ am 7. Juni 2018 in Kassel

Im Rahmen einer bundesweiten Tagung zum Thema „Hochaltrige im Dorf“ wird am 7. Juni 2018 im Tagungszentrum „Haus der Kirche“ in Kassel erörtert, was es bedeutet, seinen Lebensabend auf dem Dorf zu verbringen. In Themenforen geht es darüber hinaus um die Vorstellung innovativer Pflege-, Wohn- und Begegnungsangebote für hochaltrige Menschen auf dem Dorf, die bereits umgesetzt werden und durchaus übertragbar sind. Weiterlesen