Die Babyboomer gehen in Rente

Die alternde Gesellschaft lokal gestalten

Am 14./15. November findet in Hamburg das 9. Körber Demografie-Symposium statt. Es erwarten Sie spannende Expertenimpulse, internationale gute Praxis sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Weiterlesen

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Zugabe-Preis

Neue Auszeichnung für soziale Gründerinnen und Gründer 60plus

Die Körber-Stiftung schreibt erstmals einen Preis für soziale Gründerinnen und Gründer 60plus aus. Mit je 60.000 Euro werden drei Menschen ab 60 Jahren ausgezeichnet, die mit einer eigenen Organisation gesellschaftliche Herausforderungen lösen. Bis 30.11.2018 können Kandidatinnen und Kandidaten für den Zugabe-Preis 2019 vorgeschlagen werden.

www.koerber-stiftung.de

DIA-Studie 50plus: Einzigartigkeit des Alterns

Die DIA-Studie 50plus „Einzigartigkeit des Alterns“ wurde vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) und dem Meinungsforschungsinstitut INSA durchgeführt. Die Teilnehmenden an der Studie wurden zu Themen wie Altersbilder, Rente – Renteneintritt, Verkehr – Automatisiertes Fahren, Wohnen und Digitale Infrastruktur – Breitbandausbau befragt. Die Studie zeigt u.a., dass die Deutschen sich jünger fühlen, als sie sind, im Schnitt zehn Jahre. Mehrheitlich werden erst über 70-Jährige als „alt“ angesehen. Die Studie kann beim Institut für Altersvorsorge bestellt werden.

www.dia-vorsorge.de

Kölner Hochaltrigenstudie NRW80+

Mehrheit der über 80-jährigen mit Lebenssituation zufrieden: In Deutschland ist 2050 jeder Achte mindestens 80 Jahre alt – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Nordrhein-Westfalen baut Spitzenposition in der Alternsforschung aus

86 Prozent der Hochaltrigen sind mit ihrem Leben weitgehend zufrieden – das ist ein zentrales Ergebnis der bundesweit ersten repräsentativen Studie zur Lebenssituation der Altersgruppe 80+. Nach einer mehrjährigen Vorbereitungsphase sind seit Mitte letzten Jahres Achtzigjährige und Ältere zu ihren Lebensumständen befragt worden. Forscherinnen unterschiedlicher Fachrichtungen der Universität zu Köln haben einige Ergebnisse der landesweiten Hochaltrigenstudie NRW80+ nun gemeinsam mit Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen vorgestellt. Sie geben unter anderem Aufschluss über das subjektive Wohlbefinden, die Nutzung von Pflegeangeboten, soziale Kontakte und Aktivitäten. Das Land fördert die Studie mit 1,5 Millionen Euro. Weiterlesen

„Power“ macht Senioren fit

Programm „POWER“ macht Senioren in Bochum, Dortmund, Witten, Herdecke, Herne und Hagen fit. Für begleitete Spaziergänge mit älteren Menschen suchen die Verantwortlichen noch ehrenamtliche Helfer

Wer sich im Alter wenig bewegt, wird eher krank. Daher empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche. Viele ältere Menschen bewegen sich allerdings aufgrund körperlicher Einschränkungen oder fehlender sozialer Unterstützung zu wenig. Dies zu ändern ist das Ziel des von Prof. Dr. Andreas Sönnichsen initiierten Projektes „POWER“, das Seniorinnen und Senioren, die in Pflegeheimen leben, zu mehr Bewegung im Alter einlädt. „Dazu wählen wir die Form des begleiteten Spazierengehens“, sagt Sönnichsen, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der Universität Witten/Herdecke (UW/H). „Zur Begleitung benötigen wir aber noch die Hilfe von vielen Spaziergangspartnern.“ Aufgabe der ehrenamtlichen Helfer ist es auch, nach einer entsprechenden Schulung das Programm für ihren Spaziergangspartner zu organisieren. Neben einer Steigerung der körperlichen Aktivität soll es auch darum gehen, den Seniorinnen und Senioren neue soziale Kontakte zu ermöglichen. Weiterlesen

Ältere Menschen und Digitalisierung

Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), wurde am 23. August 2018 von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in die „Achte Altersberichtskommission“ der Bundesregierung berufen. Im Rahmen des Schwerpunktthemas „Ältere Menschen und Digitalisierung“ sollen zehn Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gerontologie, Informatik, Soziologie und Kulturwissenschaften herausarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können, welchen Nutzen und Mehrwert diese für ältere Menschen hat und welche gesellschaftlichen, sozialen und ethischen Fragen in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sind. Weiterlesen