Altersarmut

Deutsches Zentrum für Altersfragen: Von relativer Armut sind Personen betroffen, deren Einkommen unter der jeweiligen Armutsschwelle liegt, diese liegt in Deutschland bei 60 Prozent des mittleren Einkommens. Dabei werden für die Berechnung die verschiedenen Haushaltsstrukturen (Einpersonenhaushalte oder Mehrpersonenhaushalte) berücksichtigt.

Nach den Ergebnissen des Deutschen Alterssurveys 2014 sind ältere Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen nicht überdurchschnittlich von Armut gefährdet. Menschen mit höherer Bildung haben in der Regel ein höheres Einkommen als die Niedriggebildeten. Die Einkommensschere zwischen gut und schlechter Gebildeten nimmt seit Jahren zu. Auch die Selbsteinschätzung darüber, ob sich jemand als arm betrachtet oder nicht hängt wiederum vom Bildungsabschluss ab. So empfinden sich Menschen mit niedriger Bildung häufiger auch dann nicht als arm, wenn sie unter die objektive Armutsgrenze fallen, wohingegen Hochgebildete ihr Einkommen oft auch dann nicht als ausreichend wahrnehmen, obwohl es über der objektiven Armutsgrenze liegt. Weiterlesen

Advertisements

Alter in Verantwortung?

Politisches Engagement im Ruhestand

Von Sven Schwabe

In Zeiten von demografischem Wandel und sozialstaatlichem Umbau sind auch die Senior_innen aufgefordert, mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Politik und Wissenschaft interessieren sich zunehmend für die produktiven Potentiale des Alters, die in Form von bürgerschaftlichem Engagement nutzbar gemacht werden sollen. Aus dem Blick geraten dabei allerdings häufig politische und gestaltungsorientierte Tätigkeiten, die eine besondere Form der gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme darstellen. Sven Schwabe zeigt: Gerade angesichts des Renteneintritts der 68er-Generation stellt sich die Frage nach Formen des politischen Engagements im Ruhestand neu. Hier der Link zur Verlagsseite… Weiterlesen

Pflegekosten übersteigen Finanzkraft von Senioren

Pflegekosten übersteigen vielerorts die Finanzkraft von Senioren

In Deutschland gibt es deutliche regionale Unterschiede, wie viel stationäre Altenpflege kostet. In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren über 80 Jahre nicht, um professionelle stationäre Versorgung in Anspruch zu nehmen. Das zeigt die aktuelle Analyse der Pflegelandschaft in Deutschland, die die Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Weiterlesen

„Ältere sind zufriedener und aktiver“

Schon etwas zurückliegend, gleichwohl berichtenswert: Laut einer Erhebung über die ältere Bevölkerung, die Bundesfamilienministerin Manuela Scheswig Anfang Juni in Berlin präsentierte, sind Ältere in Deutschland zufriedener, aktiver und gesünder als vor 20 Jahren.

So schätzten 80 Prozent der Befragten ihre Lebenszufriedenheit als ‚gut‘ ein, und rund 90 Prozent bewerteten ihre Wohnsituation als ‚gut‘. Freilich gibt es auch erhebliche Ungleichheiten. So bedrohe die Gefahr von Altersarmut vor allem Berufstätige mit niedrigem Bildungsstand und geringem Einkommen.

Hier der Link zum Artikel.