Armutsrisiko von Rentnern in Ländern der EU wächst

Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 mussten viele Rentner in Europa zum Teil jahrelang auf die Anpassung ihrer Renten verzichten. In Kombination mit grundlegenden Reformen der Rentensysteme ist das Armutsrisiko von Rentnern in vielen Ländern der Europäischen Union (EU) gewachsen. Betroffen sind vor allem ältere Rentner ab 75 Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik, in der die Änderungen der Anpassungsmodalitäten für Bestandsrenten im Zeitraum von 2008 – 2017 in den EU-Staaten untersucht wurden. Angesichts der Armutsgefahr für viele Rentner haben einige Länder nun damit begonnen, die größten Härten abzufedern. Weiterlesen

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Altersarmut vermeiden

In ihrer Pressemitteilung befürwortet die Volkssolidarität die Freibetragsregelung für Einkommen aus der gesetzlichen Rente für grundsicherungsbeziehende Seniorinnen und Senioren. Gleichzeitig kritisiert der Verband, dass die Bezieherinnen und Bezieher dieser Rente 35 Beitragsjahre nachweisen müssen, um den Freibetrag in Höhe von 100 Euro geltend zu machen. In Bezug auf die Höhe des Freibetrages stellt die Volkssolidarität die Frage, warum das Einkommen aus gesetzlicher Rente niedriger ausfallen soll als der für Einkommen aus privater Altersvorsorge. Lesen Sie dazu mehr in der Pressemitteilung des Verbandes.

www.volkssolidaritaet.de

Konsum im Ruhestand läßt sich nicht halten

Gut die Hälfte der rentennahen Erwerbstätigen kann Konsum im Ruhestand nicht halten – Absenken der gesetzlichen Rente verschärft Problem

Viele Erwerbstätige, die kurz vor der Rente stehen, werden sich im Ruhestand einschränken müssen: Mehr als die Hälfte, 58 Prozent, der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen hätten nicht genug Ansprüche an die gesetzliche, betriebliche oder private Altersversorgung, um ihr aktuelles Konsumniveau aufrecht zu erhalten, wenn sie jetzt in Rente gingen. Falls sie noch bis zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter auf ihrer aktuellen Position weiterarbeiten können, sind immer noch rund 50 Prozent davon betroffen. Weiterlesen

Altersarmut

Deutsches Zentrum für Altersfragen: Von relativer Armut sind Personen betroffen, deren Einkommen unter der jeweiligen Armutsschwelle liegt, diese liegt in Deutschland bei 60 Prozent des mittleren Einkommens. Dabei werden für die Berechnung die verschiedenen Haushaltsstrukturen (Einpersonenhaushalte oder Mehrpersonenhaushalte) berücksichtigt.

Nach den Ergebnissen des Deutschen Alterssurveys 2014 sind ältere Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen nicht überdurchschnittlich von Armut gefährdet. Menschen mit höherer Bildung haben in der Regel ein höheres Einkommen als die Niedriggebildeten. Die Einkommensschere zwischen gut und schlechter Gebildeten nimmt seit Jahren zu. Auch die Selbsteinschätzung darüber, ob sich jemand als arm betrachtet oder nicht hängt wiederum vom Bildungsabschluss ab. So empfinden sich Menschen mit niedriger Bildung häufiger auch dann nicht als arm, wenn sie unter die objektive Armutsgrenze fallen, wohingegen Hochgebildete ihr Einkommen oft auch dann nicht als ausreichend wahrnehmen, obwohl es über der objektiven Armutsgrenze liegt. Weiterlesen

Alter in Verantwortung?

Politisches Engagement im Ruhestand

Von Sven Schwabe

In Zeiten von demografischem Wandel und sozialstaatlichem Umbau sind auch die Senior_innen aufgefordert, mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Politik und Wissenschaft interessieren sich zunehmend für die produktiven Potentiale des Alters, die in Form von bürgerschaftlichem Engagement nutzbar gemacht werden sollen. Aus dem Blick geraten dabei allerdings häufig politische und gestaltungsorientierte Tätigkeiten, die eine besondere Form der gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme darstellen. Sven Schwabe zeigt: Gerade angesichts des Renteneintritts der 68er-Generation stellt sich die Frage nach Formen des politischen Engagements im Ruhestand neu. Hier der Link zur Verlagsseite… Weiterlesen

Pflegekosten übersteigen Finanzkraft von Senioren

Pflegekosten übersteigen vielerorts die Finanzkraft von Senioren

In Deutschland gibt es deutliche regionale Unterschiede, wie viel stationäre Altenpflege kostet. In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren über 80 Jahre nicht, um professionelle stationäre Versorgung in Anspruch zu nehmen. Das zeigt die aktuelle Analyse der Pflegelandschaft in Deutschland, die die Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Weiterlesen

„Ältere sind zufriedener und aktiver“

Schon etwas zurückliegend, gleichwohl berichtenswert: Laut einer Erhebung über die ältere Bevölkerung, die Bundesfamilienministerin Manuela Scheswig Anfang Juni in Berlin präsentierte, sind Ältere in Deutschland zufriedener, aktiver und gesünder als vor 20 Jahren.

So schätzten 80 Prozent der Befragten ihre Lebenszufriedenheit als ‚gut‘ ein, und rund 90 Prozent bewerteten ihre Wohnsituation als ‚gut‘. Freilich gibt es auch erhebliche Ungleichheiten. So bedrohe die Gefahr von Altersarmut vor allem Berufstätige mit niedrigem Bildungsstand und geringem Einkommen.

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