ProAlter 2/2018

„Generation Babyboomer. Potenziale erkennen – Ressourcen aktivieren – Engagement fördern“

ProAlter, das Fachmagazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe e.V. (KDA) informiert viermal Mal im Jahr mit Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren zu wichtigen und aktuellen Fragen rund ums Alter und Älterwerden. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereiche der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und zum bürgerschaftlichen Engagement. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Generation der „Babyboomer“ und wie diese das Altersbild der nahen Zukunft prägen werden.

https://kda.de

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Ganz schön alt!

Altersbilder in Kultur und Gesellschaft

In der neuen Ausgabe des Magazins Kulturräume+ des Kompetenzzentrums für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia) geht es um Altersbilder in Kultur und Gesellschaft. Altersstereotype, aber auch unsere Vorstellungen vom „eigenen“ Älterwerden haben nachweislich Effekte auf unsere Gesundheit und Langlebigkeit und somit auf die Lebensqualität im Alter. Kunst und Kultur bieten Spiel- und Freiräume, überkommene Altersbilder zu hinterfragen und neue, realistischere Sichtweisen zu entwerfen. Das Heft steht online als barrierefreies PDF zum Download zur Verfügung oder wird auf Anfrage kostenfrei per Post zugeschickt.

https://ibk-kubia.de

Contemporary Perspectives on Ageism

„Ältere Arbeitnehmer/inn/en sind nicht leistungsfähig“ – „Kredite für Personen im Rentenalter sind zu risikobehaftet“ – „Wenn ich alt werde, werde ich krank und einsam“

Solche stereotypen Überzeugungen, Vorstellungen und Erwartungen aufgrund des Alters von Personen finden sich in den verschiedensten Lebensbereichen wie der Arbeitswelt, in der Gesundheitsversorgung oder im öffentlichen Leben, aber auch in der Wahrnehmung, im Verhalten und den kulturellen Werten wieder – oft mit negativen Folgen für Individuen und für die Gesellschaft als Ganzes. Weiterlesen

Aging and Self-Realization

Cultural Narratives about Later Life

Dominant cultural narratives about later life dismiss the value senior citizen hold for society. In her cultural-philosophical critique, Hanne Laceulle outlines counter narratives that acknowledge both potentials and vulnerabilities of later life. She draws on the rich philosophical tradition of thought about self-realization and explores the significance of ethical concepts essential to the process of growing old such as autonomy, authenticity and virtue. These counter narratives aim to support older individuals in their search for a meaningful age identity, while they make society recognize its senior members as valued participants and moral agents of their own lives.

Autorin ist Hanne Laceulle

Hanne Laceulle (PhD), born in 1975, obtained her doctorate „cum laude“ at the University of Humanistic Studies in Utrecht, the Netherlands, where she currently works as an Assistant Professor of Philosophy of Life Course and Art of Living. In 2017, she received the European Network in Aging Studies (ENAS) award for the best PhD thesis.

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Imagining Ageing

Representation of Age and Ageing in the Anglophone Literature

What do literary texts tell us about growing old? The essays in this volume introduce and explore representations of ageing and old age in canonical works of English-language literature from the perspective of US-American culture. The contributors take a look at texts by William Shakespeare, J.M. Coetzee, Seamus Heaney, Alice Munro, and Ian McEwan and suggest solutions to the challenges that come with the current demographic change brought about by ageing Western populations.

Herausgeberin ist Carmen Concilio

Carmen Concilio (Prof.), born in 1966, teaches English and Postcolonial Literature at the University of Turin, Italy. She was a student of Claudio Gorlier, the first Italian Chair of Postcolonial Literature in English. She specialized in the field of Canadian, Indian, Australian and South African Literature and received the Faculty Enrichment Programme award from the Canadian Government in 2009.

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Mut zum Altern

Wie das Alter seine eigene Würde entfalten kann. Gespräche und Betrachtungen

Ist Alter(n) die Höchststrafe in unserer auf jung geschminkten Kultur? Das suggeriert zumindest eine Bezeichnungspraxis, die das Wort »alt« vermeidet und stattdessen von »Best Agern« oder der »Generation 50 plus« spricht. Auch Themen wie Langsamkeit und Zurücknahme haben im gesellschaftlich-kulturellen Leben wenig Platz und Wert. Die älteren Menschen selbst haben das Credo längst verinnerlicht: sich permanent weiter »fit« für das gesellschaftliche Leben halten. Im Modus der Aktivität wird versucht, das Alter auf Abstand zu halten.

Cornelia Behnke ermuntert zu einer Kehrtwende: Damit das Alter seine eigene Macht und Würde entfalten kann, ist es nötig, dass die Alten sich trauen, alt zu sein!

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