Mehr Ungleichheit und „große sozialpolitische Risiken“

Neue Studie zur „Rente mit 67“: Renteneintrittsalter steigt, doch viele halten nicht durch – Forscher sehen mehr Ungleichheit und „große sozialpolitische Risiken“

Länger arbeiten, später in den Ruhestand – darauf müssen sich die Menschen im Zuge der Verschiebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 einstellen. In den kommenden Jahren wird das tatsächliche Renteneintrittsalter um bis zu anderthalb Jahre steigen – auf rund 65 einhalb Jahre. Das zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Weiterlesen

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Riester-Rente ist oft zu teuer und intransparent

Private Vorsorge für das Alter – möglichst einfach, transparent und kostengünstig

Den Lebensstandard im Alter halten zu können – das wünschen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Eine gute Altersvorsorge aus allen drei Säulen (gesetzliche, betriebliche und private) ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Finanzielle Unterstützung hierzu erhalten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Rahmen der staatlich geförderten, privaten Altersvorsorge („Riester-Rente“). Damit diese Angebote dazu beitragen können, den Lebensstandard – trotz geringerer gesetzlicher Rente – im Alter zu halten, müssen am Ende sowohl die eigenen Sparbeiträge als auch die staatlichen Zulagen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen – im Idealfall mit einer angemessenen Rendite. Doch die meisten derzeit am Markt befindlichen Angebote gehen am Bedarf der Bürgerinnen und Bürger vorbei, denn sie werden als zu teuer und zu wenig transparent eingeschätzt. Ein Grund hierfür sind hohe Verwaltungs- und Abschlusskosten. Weiterlesen

Konsum im Ruhestand läßt sich nicht halten

Gut die Hälfte der rentennahen Erwerbstätigen kann Konsum im Ruhestand nicht halten – Absenken der gesetzlichen Rente verschärft Problem

Viele Erwerbstätige, die kurz vor der Rente stehen, werden sich im Ruhestand einschränken müssen: Mehr als die Hälfte, 58 Prozent, der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen hätten nicht genug Ansprüche an die gesetzliche, betriebliche oder private Altersversorgung, um ihr aktuelles Konsumniveau aufrecht zu erhalten, wenn sie jetzt in Rente gingen. Falls sie noch bis zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter auf ihrer aktuellen Position weiterarbeiten können, sind immer noch rund 50 Prozent davon betroffen. Weiterlesen

Frauen nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer

Frauen haben nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer – Abstand bei gesetzlicher Rente geringer als bei betrieblicher Vorsorge

Bei der Altersversorgung haben Frauen das Nachsehen: Der „Gender Pension Gap“ liegt bei 53 Prozent, zeigt ein neuer Report des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Weiterlesen

Geförderte private Altersvorsorge im Umbruch?

DIW-Workshop zum Thema „Geförderte private Altersvorsorge im Umbruch?“ in Berlin am 29. Dezember 2017

Im Anschluss an den Workshop lädt das DIW von 18:00 – 19:30 zu einer Podiumsdiskussion ein. Das Thema dieser Abendveranstaltung ist: „Die Zukunft des Rentensystems – Verteilungswirkungen und Finanzierung von Rentenreformen“. Hermann Buslei und Peter Haan aus dem DIW Berlin werden Impulsvorträge zu den Finanzierungseffekten einer Anhebung des Renteneintrittsalters und zu Verteilungswirkungen der gesetzlichen Rente halten. Danach wird mit Vertretern der Bundestagsfraktionen über deren rentenpolitische Standpunkte diskutiert. Interessenten können sich bitte mit Verweis darauf, für welche der beiden Veranstaltungen sie sich anmelden möchten, bei Frau Kremser per Email (skremser@diw.de) registrieren.

Weitere Informationen unter: http://www.diw.de/de/diw_01.c.100419.de/publikationen_veranstaltungen/veranstaltungen/kalendarium/kalendarium.html.