Konsum im Ruhestand läßt sich nicht halten

Gut die Hälfte der rentennahen Erwerbstätigen kann Konsum im Ruhestand nicht halten – Absenken der gesetzlichen Rente verschärft Problem

Viele Erwerbstätige, die kurz vor der Rente stehen, werden sich im Ruhestand einschränken müssen: Mehr als die Hälfte, 58 Prozent, der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen hätten nicht genug Ansprüche an die gesetzliche, betriebliche oder private Altersversorgung, um ihr aktuelles Konsumniveau aufrecht zu erhalten, wenn sie jetzt in Rente gingen. Falls sie noch bis zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter auf ihrer aktuellen Position weiterarbeiten können, sind immer noch rund 50 Prozent davon betroffen. Weiterlesen

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Frauen nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer

Frauen haben nur halb so viel Rentenanspruch wie Männer – Abstand bei gesetzlicher Rente geringer als bei betrieblicher Vorsorge

Bei der Altersversorgung haben Frauen das Nachsehen: Der „Gender Pension Gap“ liegt bei 53 Prozent, zeigt ein neuer Report des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Weiterlesen

Geförderte private Altersvorsorge im Umbruch?

DIW-Workshop zum Thema „Geförderte private Altersvorsorge im Umbruch?“ in Berlin am 29. Dezember 2017

Im Anschluss an den Workshop lädt das DIW von 18:00 – 19:30 zu einer Podiumsdiskussion ein. Das Thema dieser Abendveranstaltung ist: „Die Zukunft des Rentensystems – Verteilungswirkungen und Finanzierung von Rentenreformen“. Hermann Buslei und Peter Haan aus dem DIW Berlin werden Impulsvorträge zu den Finanzierungseffekten einer Anhebung des Renteneintrittsalters und zu Verteilungswirkungen der gesetzlichen Rente halten. Danach wird mit Vertretern der Bundestagsfraktionen über deren rentenpolitische Standpunkte diskutiert. Interessenten können sich bitte mit Verweis darauf, für welche der beiden Veranstaltungen sie sich anmelden möchten, bei Frau Kremser per Email (skremser@diw.de) registrieren.

Weitere Informationen unter: http://www.diw.de/de/diw_01.c.100419.de/publikationen_veranstaltungen/veranstaltungen/kalendarium/kalendarium.html.

Sparen für die private Altersvorsorge

Anlässlich des diesjährigen Weltspartages, der in Deutschland am 30. Oktober begangen wird, beschäftigen wir uns mit dem Thema „Sparen für die private Altersvorsorge“. Die Idee für diesen Tag geht auf den ersten Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 zurück. Ursprünglich der Förderung des pädagogischen Spargedankens gewidmet, sollte mithilfe dieses Aktionstages das Sparen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden. Weiterlesen

„Strategien gegen Altersarmut“

Welche strukturellen Gründe hat Altersarmut? Wer sind die aktuellen und zukünftigen Risikogruppen und welche Reformoptionen gibt es für das deutsche Alterssicherungssystem? Das neue Themenheft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Vorsorge e.V. gibt Antworten auf diese Fragen und stellt Strategien zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe trotz Armut im Alter vor. Die Fachzeitschrift kann direkt beim Deutschen Verein bestellt werden.

www.deutscher-verein.de

Rentenfinanzierung, Alterssicherung und demografischer Wandel

Wissenschaftlicher Rechercheservice der Hans-Böckler-Stiftung: Rentenfinanzierung, Alterssicherung, Demografischer Wandel

Die Alterssicherungspolitik in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten vor allem auf eine Stabilisierung und sogar Senkung der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) in einer alternden Gesellschaft hingearbeitet. Dieses Ziel hat sie weitgehend erreicht, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie: Obwohl die Zahl der Rentnerinnen und Rentner stieg, ist der Anteil der Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, seit der Jahrtausendwende spürbar gesunken. Der Beitragssatz liegt wieder auf dem Niveau Mitte der 1980er Jahre. Beides allerdings um den Preis, das Sicherungsniveau der GRV abzusenken – ein Prozess, der in den kommenden Jahrzehnten fortgesetzt werden soll. Einen Ausgleich sollte private, staatlich geförderte und auf Kapitaldeckung basierende Vorsorge leisten. Doch diese „Riester-Rente“ ist sowohl mit Blick auf die Verbreitung in der Bevölkerung als auch auf die erzielten Renditen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Weiterlesen