Konsum im Ruhestand läßt sich nicht halten

Gut die Hälfte der rentennahen Erwerbstätigen kann Konsum im Ruhestand nicht halten – Absenken der gesetzlichen Rente verschärft Problem

Viele Erwerbstätige, die kurz vor der Rente stehen, werden sich im Ruhestand einschränken müssen: Mehr als die Hälfte, 58 Prozent, der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen hätten nicht genug Ansprüche an die gesetzliche, betriebliche oder private Altersversorgung, um ihr aktuelles Konsumniveau aufrecht zu erhalten, wenn sie jetzt in Rente gingen. Falls sie noch bis zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter auf ihrer aktuellen Position weiterarbeiten können, sind immer noch rund 50 Prozent davon betroffen. Weiterlesen

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Achte Altersberichtskommission nimmt Arbeit auf

Die Sachverständigenkommission für den Achten Bericht zur Lage der älteren Generation in Deutschland hat heute ihre Arbeit aufgenommen. Zehn Expertinnen und Experten aus Psychologie, Sozialwissenschaft, Gerontologie, Informatik, Pflege- und Kulturwissenschaft sind von der Bundesministerin Dr. Franziska Giffey beauftragt, das Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ zu beleuchten und politische Handlungsempfehlungen für diesen Bereich zu formulieren. Dabei soll an die zentrale Zielsetzung des Siebten Altersberichts angeknüpft werden: die Teilhabe und das selbstbestimmte Leben älterer Menschen sicherzustellen – dieses Mal mit Blick auf die Chancen und Herausforderungen digitaler und anderer technischer Unterstützungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen. Die Technisierung und Digitalisierung ganz unterschiedlicher Lebensbereiche macht auch vor den Alltagswelten älterer Menschen nicht Halt – und wirft Fragen auf, etwa zum tatsächlichen Nutzen und zu den Auswirkungen unterschiedlicher Technisierungsprozesse. Weiterlesen

Was die Physik über das Altern weiß

Internationale Konferenz an der Jacobs University

Materialien altern – ebenso wie biologische Organismen. Warum das so ist und wie sich dieser Prozess herauszögern oder gar stoppen lässt, beschäftigt Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen seit langem. Auf einer fünftägigen Konferenz, vom 16. bis zum 20. Juli 2018 an der Jacobs University Bremen, werden sich Physiker und Biologen mit der Frage des Alterns auseinandersetzen. „Unser Ziel ist, die unterschiedlichen Perspektiven gegenüberzustellen“, sagt Physik-Professorin Dr. Hildegard Meyer-Ortmanns von der Jacobs University, eine der beiden Organisatoren der Konferenz. Weiterlesen

Contemporary Perspectives on Ageism

„Ältere Arbeitnehmer/inn/en sind nicht leistungsfähig“ – „Kredite für Personen im Rentenalter sind zu risikobehaftet“ – „Wenn ich alt werde, werde ich krank und einsam“

Solche stereotypen Überzeugungen, Vorstellungen und Erwartungen aufgrund des Alters von Personen finden sich in den verschiedensten Lebensbereichen wie der Arbeitswelt, in der Gesundheitsversorgung oder im öffentlichen Leben, aber auch in der Wahrnehmung, im Verhalten und den kulturellen Werten wieder – oft mit negativen Folgen für Individuen und für die Gesellschaft als Ganzes. Weiterlesen

Junge Forscher über das Alter(n)

Alternsforscher der Goethe-Universität und GRADE Center Aging laden zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung ein.

Deutschland ist eine alternde Gesellschaft. Aber nicht nur die Zahl älterer Menschen und ihre Lebenserwartung wachsen, sondern erfreulicherweise auch die Zahl derer, die rund um dieses Phänomen forschen. Dies gilt auch für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Goethe-Universität, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Über ihre Projekte und Ideen gibt eine öffentliche Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Nachwuchs in der Alternsforschung“ Aufschluss, die am Montag, 4. Juni um 18:30 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt Römerberg 9 stattfindet. Dazu laden das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) und das neu gegründete GRADE Center Aging gemeinsam ein. Weiterlesen