Freunde werden im Alter wichtiger

DZA-Pressemitteilung anläßlich des Internationalen Tags der Freundschaft am 30.07.2017

Angesichts eines wachsenden Anteils kinderloser und geschiedener Menschen wird die soziale Einbettung älterer Menschen häufig mit Sorge betrachtet. Studien des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zeigen jedoch, dass übertriebene Besorgnis in dieser Hinsicht unbegründet ist. So konnten DZA-Forscher zeigen, dass in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend mehr Menschen nicht nur Kinder und Partner, sondern auch Freunde zu ihren engsten und wichtigsten Beziehungen zählen. Immer häufiger wenden sich ältere Menschen an Freunde, wenn sie einen guten Rat brauchen oder getröstet werden wollen. Hinzu kommt: Im höheren Alter werden immer mehr Freizeitaktivitäten mit Freunden und nicht nur mit Familienmitgliedern unternommen. Deutlich zeigen sich dabei positive Auswirkungen von Aktivitäten mit Freunden. Oliver Huxhold, einer der Autoren der Studie, erläutert: „Zeit mit Freunden zu verbringen und gemeinsam mit Freunden aktiv zu sein, hilft das emotionale Wohlbefinden im Alter aufrechtzuerhalten.“ Weiterlesen

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Sieben Jahre länger…

Ein gesunder Lebensstil erhöht die Lebenserwartung um bis zu sieben Jahre

Menschen, die nicht rauchen, nicht übergewichtig sind und nur mäßig viel Alkohol konsumieren, haben eine sieben Jahre höhere Lebenserwartung, als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem können sie damit rechnen, dass sie die meisten dieser gewonnenen Jahre in guter gesundheitlicher Verfassung verbringen, so das Ergebnis einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift Health Affairs erschienen ist. Weiterlesen

Digital mobil im Alter

Die Stiftung Digitale Chancen und Telefónica Deutschland haben kürzlich die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie zur Internetnutzung im Alter vorgestellt. Zentrale Erkenntnis der Studie: Senioren erleben das Internet als Gewinn für Mobilität und Kontaktpflege und halten sich gerne mit Online-Spielen geistig fit. Allerdings brauchen sie spezifische Begleitung, um von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren. Weiterlesen

„August der Smarte“ in der Altenpflege

Am 12. Juli 2017 übergab Staatsministerin Barbara Klepsch an der HTW Dresden den Fördermittelbescheid für das Projekt Care4All. Das Projekt widmet sich der Entwicklung eines neuen Mensch-Technik-Interaktionskonzeptes zur Unterstützung der Pflege von Menschen mit Demenz. Weiterlesen

Wohlbefinden im Alter

Wohlbefinden im Alter: Auch die geistige Gesundheit zählt

Das Wohlbefinden im Alter hängt maßgeblich von psychosozialen Faktoren ab. Körperliche Beeinträchtigungen spielen eher eine untergeordnete Rolle, zeigen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in ‚BMC Geriatrics‘. Weiterlesen

Wenn Hochaltrige noch autofahren…

Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter

Senior kracht mit PKW in Schaufenster – Schlagzeilen wie diese lesen wir immer wieder in der Zeitung. Dabei trifft dieses Negativimage nur auf wenige Senioren zu. Der überwiegende Teil der älteren Autofahrer ist sicher unterwegs. Wie sich deren Fahrverhalten mit den Jahren entwickelt, wollen Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung zusammen mit dem Umfragezentrum Bonn analysieren. In den nächsten fünf Jahren untersuchen sie das Fahrverhalten von Senioren, um mögliche Veränderungen in der Fahrtüchtigkeit zu verstehen. Dies soll dazu beitragen, die Mobilität älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten und deren Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Weiterlesen

Smarte Objekte: Lebensqualität im Alter

Stadt der Zukunft: Smarte Objekte sollen mehr Lebensqualität im Alter bieten

Mensch-Technik-Interaktion in der Stadtplanung ermöglicht selbstbestimmte Mobilität für Senioren / Universität Hohenheim koordiniert Forschungsprojekt Weiterlesen