Smarte Objekte: Lebensqualität im Alter

Stadt der Zukunft: Smarte Objekte sollen mehr Lebensqualität im Alter bieten

Mensch-Technik-Interaktion in der Stadtplanung ermöglicht selbstbestimmte Mobilität für Senioren / Universität Hohenheim koordiniert Forschungsprojekt Weiterlesen

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Dumme Dinge – schlaue Sachen?

Pflege und Care stellen komplexe zwischenmenschliche Beziehungen dar, in deren Ausgestaltung verschiedenste Gegenstände involviert sind. Bislang ist jedoch ungeklärt wie Dinge – die uns weder als einfache und beliebig einsetzbare Mittel zum Zweck („dumme Dinge“), noch als raffinierte problembehebende Alleskönner („schlaue Sachen“) gegenüberstehen – an der Herstellung von Pflege mitwirken. Die Tagung „Dumme Dinge – schlaue Sachen?“ nimmt diese Frage und die Dinge der Pflege in den Blick. Die Veranstaltung bildet den Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts „Die Pflege der Dinge – Die Bedeutung von Objekten in Geschichte und gegenwärtiger Praxis der Pflege“ (kurz: Pflegedinge). Neben der Vorstellung und Diskussion der zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts, will die Tagung Wissenschaftler*innen über Fach- und Landesgrenzen hinweg für einen intensiven Gedankenaustausch zusammenbringen. Weiterlesen

Older Consumers‘ Disposition of Special Possessions

Wie schon die Studie von Grant McCracken 1987 oder jüngst erst Anamaria Depner in „Dinge in Bewegung„, veröffentlichten Linda L. Price, Eric Arnould und Carolyn Folkman Curasi, zentrale Figuren der nordamerikanischen „Consumer Research“ bzw. „Consumer Culture Theory“ (CCT), 2000 im Journal of Consumer Research (Vol. 27, S. 179-201) eine recht umfangreiche Studie über die Bedeutung von persönlichen Gegenstände für ältere Konsumenten und wie diese damit umzugehen gedenken, wenn sie dereinst ihr Heim verlassen oder sterben sollten („Disposition of Special Possessions“). Weiterlesen

Dinge in Bewegung: Rollenwandel materieller Objekte

Eine ethnographische Studie über den Umzug ins Altenheim

Warum bauen Menschen zu Dingen eine Beziehung auf? Einen Beitrag zur Klärung dieser Frage bietet Anamaria Depners ethnologische Betrachtung des Umzugsprozesses ins Altenheim. Hierbei überrascht der Umgang mit den eigenen Sachen – nicht zuletzt, weil er mitunter destruktiv ist. Die Analyse der Beobachtungen zum situativen Bedeutungswechsel der Dinge und der Emotionen, die Menschen ihnen entgegenbringen, bilden die Grundlage für eine allgemeine Objekttheorie, die zeigt: Der Mensch-Ding-Beziehung liegt weniger die sogenannte Agency der Dinge zu Grunde als vielmehr ihre physisch-materielle Präsenz. Weiterlesen

„Leere“ und „Fülle“

Daniel Miller (2009) hat in „The comfort of things“ (2012 unter dem Titel „Der Trost der Dinge“ bei Suhrkamp erschienen) einige inspirierende, fast frei von jedem akademischen Gestus verfaßte ethnographische Studien über die Wohnungseinrichtungen von Bewohnern einer Straße in Süd-London veröffentlicht. Während die erste Studie „Leere“ über die besuchte Wohnung kaum etwas auszusagen vermag, wie der Titel schon nahelegt, verhält es sich mit der zweiten, mit „Fülle“ überschrieben, genau anders herum.

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