Wohnen und Gesundheit im Alter

14. bis 15. Februar 2020, Vechta: Call for Papers zur Tagung „Wohnen und Gesundheit im Alter“

Das Institut für Gerontologie der Universität Vechta organisiert diese Tagung und ruft dazu auf, bis zum 19. August 2019 wissenschaftliche und praxisbezogene Beiträge für die Teilnahme an der Tagung in Form eines kurzen Abstracts einzureichen. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Themen wie Gesundheit, Lebensqualität, Wohlbefinden, Teilhabe sowie Autonomie und Selbstbestimmung älterer Menschen in Bezug auf ihre Wohn- bzw. Versorgungssituation. Weitere Informationen zur Einreichung der Beiträge, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite zur Tagung.

www.uni-vechta.de

Werbeanzeigen

„fit für 100“-Schulung

Mittlerweile machen europaweit in unzähligen „fit für 100“-Gruppen Seniorinnen und Senioren gemeinsam Sport. Aufgrund der großen Nachfrage nach neuen Gruppen bietet das Deutsche Institut für angewandte Sportgerontologie (DIfaS e.V.) in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln einen Zertifizierungskurs für angehende „fit für 100“-Trainerinnen und -Trainer an. Interessierte, die die Schulung durchlaufen wollen, sollten Erfahrung aus den Bereichen Sport oder Senioren mitbringen. Auch in Zusammenarbeit mit Seniorenheimen und Pflegeinrichtungen wird das Trainingsprogramm angeboten. Link: www.ff100.de

65-Jährigen sind fitter als frühere Generationen

Die heute 65-Jährigen sind fitter als die Vorgängergeneration. Aktuelle Ergebnisse der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters

Wer heute Mitte 60 ist, fühlt sich nicht nur jünger, sondern weist in der Regel auch einen besseren Gesamtgesundheitszustand auf als Gleichaltrige noch vor zwanzig Jahren – hinzu kommt eine größere Lebenszufriedenheit. Das ist eines der aktuellen Ergebnisse der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE), die 1993 am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg gestartet wurde. Die aktuelle Untersuchungswelle im Rahmen der Studie wurde jetzt abgeschlossen. Die beteiligten Wissenschaftler, darunter auch Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Leipzig, präsentieren die Ergebnisse während des Heidelberger Symposiums zur interdisziplinären Arbeit in der Sozialpsychiatrie, das Ende Oktober 2017 stattfindet. Weiterlesen

Das richtige Pflegeheim…

Die Hälfte der Deutschen fürchtet, im Alter nicht das richtige Pflegeheim zu finden

Hat mein zukünftiges Pflegeheim genug Personal? Passt die Ausstattung zu meinen Bedürfnissen? Ermöglicht es mir als Pflegebedürftigem eine gute Lebensqualität? Jeder zweite Deutsche hat das Gefühl, diese Fragen nicht sicher beantworten zu können. 90 Prozent der Deutschen verlangen aus diesem Grund mehr Informationen über Pflegeeinrichtungen. Die Bertelsmann Stiftung macht einen Vorschlag, wie das funktionieren könnte. Weiterlesen

Seniorenkonsum: Ein Literaturüberblick

Seit den 1950er-Jahren gibt es überhaupt erst Forschung über den Konsum älterer Menschen, speziell Senioren (65+), vorrangig in Nordamerika, und noch recht vereinzelt, seit den 1990er-Jahren, dann in Europa. Der Hauptfokus liegt auf dem Konsum im engeren Sinne, d. h. mit Blick auf sämtliche Aktivitäten rund um das Einkaufen. Alles, was mit der tatsächlichen Verwendung der Sach- oder Dienstleistungen im Alltag zu tun hat, wird demgegenüber stark vernachlässigt, wie eine erste Literaturauswertung zeigt. Der Beitrag dokumentiert den Stand der Seniorenkonsum-Forschung anhand dieser Unterscheidung und plädiert zum Schluss dafür, deutlich mehr Aufmerksamkeit für den Seniorenkonsum im weiteren Sinne, d. h. für die ­tatsächliche Verwendung der entsprechenden Sach- und Dienstleistungen durch ältere ­Konsumenten und Konsumentinnen aufzubringen.

Der Link zum Abstract.

Kai-Uwe Hellmann: Seniorenkonsum. Ein Literaturüberblick. In SWS-Rundschau, 57. Jg., Heft 1, S. 108-126.

10. Dezember ist der “Unequal Life Day”

Männer haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als Frauen. Der Unterschied beträgt aktuell noch immer 4,9 Jahre (Statistisches Bundesamt 2016). Um darauf aufmerksam zu machen und dem Ziel folgend, die Lebenserwartung von Männern anzuheben, hat die Stiftung Männergesundheit auf Initiative des Stiftungsvorstands, Dr. Matthias Stiehler, Dresden, den „Unequal Life Day“ am 10. Dezember ins Leben gerufen. Denn wenn man die durchschnittliche Lebenserwartung auf ein Jahr bezieht und die der Frauen als Referenzwert nimmt, sterben Männer im Vergleich dazu bereits am 10. Dezember. Weiterlesen