„Was heißt schon alt?“

Neuerscheinung zur Ringvorlesung im akademischen Jahr 2015/16

Zum Abschluss der Ringvorlesung „Was heißt schon alt?“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) erscheint im Mai 2017 der gleichlautende Titel in der renommierten Reihe des Ethik-Instituts Vallendar an der PTHV „Ethische Herausforderungen in Medizin und Pflege, Band 8“ im Verlag Grünewald (ISBN 978 – 3 – 7867 – 4029 – 2 ). Weiterlesen

Advertisements

Seniorenkonsum: Ein Literaturüberblick

Seit den 1950er-Jahren gibt es überhaupt erst Forschung über den Konsum älterer Menschen, speziell Senioren (65+), vorrangig in Nordamerika, und noch recht vereinzelt, seit den 1990er-Jahren, dann in Europa. Der Hauptfokus liegt auf dem Konsum im engeren Sinne, d. h. mit Blick auf sämtliche Aktivitäten rund um das Einkaufen. Alles, was mit der tatsächlichen Verwendung der Sach- oder Dienstleistungen im Alltag zu tun hat, wird demgegenüber stark vernachlässigt, wie eine erste Literaturauswertung zeigt. Der Beitrag dokumentiert den Stand der Seniorenkonsum-Forschung anhand dieser Unterscheidung und plädiert zum Schluss dafür, deutlich mehr Aufmerksamkeit für den Seniorenkonsum im weiteren Sinne, d. h. für die ­tatsächliche Verwendung der entsprechenden Sach- und Dienstleistungen durch ältere ­Konsumenten und Konsumentinnen aufzubringen.

Der Link zum Abstract.

Kai-Uwe Hellmann: Seniorenkonsum. Ein Literaturüberblick. In SWS-Rundschau, 57. Jg., Heft 1, S. 108-126.

Relationships that senior consumers have with brands

Sameer Deshpande, Samia Chreim, Roberto Bello und Terry Ross Evashkevich haben 2013 im International Journal of Pharmaceutical and Healthcare Marketing (Vol. 7, S. 142-159) einen Beitrag veröffentlicht, dem eine „exploration of seniors‘ relationships with precription pharmaceutical brands“ zugrunde lag. Die eigentliche Fragestellung richtete sich auf eine „application“ des „‚arranged marriage‘ metapher framework“ auf pharmazeutische Produkte.

Weiterlesen

„Die Tablette ist wie ein Freund“

Medikamentenabhängigkeit im Alter

Im Informationsdienst Altersfragen (Jg, 41, Ausgabe 5) berichtet Gerd Glaeske von einer 63-jährigen Lehrerin, die seit vielen Jahren Tag für Tag ein Beruhigungsmittel (Typ Benzodiazepin) einnähme, sowie sie nach Hause komme, zur Entspannung und zum Abschalten, wie sie sagt. Ein derart regelmäßiger Konsum bestimmter Medikamente, so Glaeske, berge das ernste Risiko einer Sucht. Daneben seien mit der Einnahme solcher Medikamente gewisse Unfallgefahren verbunden.

Weiterlesen