Altersarmut

Deutsches Zentrum für Altersfragen: Von relativer Armut sind Personen betroffen, deren Einkommen unter der jeweiligen Armutsschwelle liegt, diese liegt in Deutschland bei 60 Prozent des mittleren Einkommens. Dabei werden für die Berechnung die verschiedenen Haushaltsstrukturen (Einpersonenhaushalte oder Mehrpersonenhaushalte) berücksichtigt.

Nach den Ergebnissen des Deutschen Alterssurveys 2014 sind ältere Menschen im Vergleich zu anderen Altersgruppen nicht überdurchschnittlich von Armut gefährdet. Menschen mit höherer Bildung haben in der Regel ein höheres Einkommen als die Niedriggebildeten. Die Einkommensschere zwischen gut und schlechter Gebildeten nimmt seit Jahren zu. Auch die Selbsteinschätzung darüber, ob sich jemand als arm betrachtet oder nicht hängt wiederum vom Bildungsabschluss ab. So empfinden sich Menschen mit niedriger Bildung häufiger auch dann nicht als arm, wenn sie unter die objektive Armutsgrenze fallen, wohingegen Hochgebildete ihr Einkommen oft auch dann nicht als ausreichend wahrnehmen, obwohl es über der objektiven Armutsgrenze liegt. Weiterlesen

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Die Kunst, stilvoll älter zu werden

Susanne Mayer: Die Kunst, stilvoll älter zu werden. Erfahrungen aus der Vintage-Zone. Autorenlesung und Diskussion. Mittwoch, den 5. Juli 2017, 17.30 bis 19:00 Uhr

Im Rahmen der Vortragsreihe des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) führt die Bibliothek Autorenlesungen zu alternswissenschaftlich und alterspolitisch bedeutsamen Themen durch. Diese Lesungen bieten die Möglichkeit, mit Autor/innen, Journalist/innen und Schriftsteller/innen ins Gespräch zu kommen, die sich in ihren Werken mit den Lebenslagen, Lebenssituationen und Lebensstilen älter werdender Menschen auseinandersetzen. Weiterlesen

Ältere Verbraucher

Deutsches Zentrum für Altersfragen: Sie sind zwischen 14 und 49 Jahre alt? Dann sind Sie für die Werbetreibenden besonders wertvoll, denn – in den Augen der Werbewirtschaft – lassen Sie sich in Ihren Kaufentscheidungen leicht beeinflussen. Ungeachtet der demografischen Entwicklungen gilt diese ursprünglich US-amerikanische Festlegung der werberelevanten Zielgruppe auch heute noch. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, 2012: http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/deutsche-fernsehgeschichte-in-ost-und-west/143401/publikum-als-zielgruppe [Zuletzt abgerufen am 01.07.2016]) Weiterlesen

Lebensqualität von Älteren im Wohnquartier

Die Rolle von individuellen Ressourcen und kollektivem Sozialkapital

Studien zur Lebensqualität, zum sozialen Kapital oder zur Gesundheit von Älteren beziehen zunehmend auch die Wohnadresse ein, um sozialräumliche Kontexteffekte des Wohnumfeldes auf das individuelle Wohlbefinden mit zu berücksichtigen. Weiterlesen

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze

DZA-Veranstaltungsreihe: Vortrag von Prof. Dr. Simone Scherger (Universität Bremen) am 15.10.2015, 17:30-19:00 Uhr

Im Rahmen seiner alternswissenschaftlichen und alterspolitischen Vortragsreihe lädt das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) am 15. Oktober 2015 herzlich ein zu einem öffentlichen Vortrag von Prof. Simone Scherger von der Universität Bremen zum Thema. Weiterlesen

Einsamkeit und Isolation im Alter

Besonderer Literaturhinweis: Huxhold, Oliver; Miche, Martina; Schüz, Benjamin (2014): Benefits of having friends in older ages. Differential effects of informal social activities on well-being in middle-aged and older adults. In: The Journals of Gerontology. 69, 3, S. 366-375.

Die Autoren stellten in ihrer Arbeit einen Zusammenhang zwischen informellen Sozialkontakten und dem Wohlbefinden und der Lebensqualität älterer und alter Menschen her. Die Forscher beschäftigten sich mit freiwilligen Kontakten unter Freunden und obligatorischen Kontakten zwischen Familienmitgliedern. Die methodische Untersuchung erfolgte mit den repräsentativen Längsschnittdaten des Deutschen Alterssurveys (DEAS): 2830 Personen mittleren Lebensalters und 2032 alte Menschen wurden befragt. Weiterlesen